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13.01.20 | Schweiz

Chur bereit für Geburten von Babys aus dem Sarganserland

Zurzeit erhält das Kantonsspital Graubünden zahlreiche Anfragen von besorgten Patienteninnen und Patienten und von Eltern, die im Frühling ein Kind erwarten und geplant hatten, dieses in Walenstadt zur Welt zu bringen. (Foto: Pixabay)

Wegen der bevorstehenden Schliessung der Geburtenabteilung am Spital Walenstadt erwägen derzeit viele angehende Eltern aus dem Sarganserland, für die Geburt nach Chur zu fahren. Dort zeigt man sich beim Kantonsspital Graubünden für zusätzliche Geburten bereit. Dies geht aus einer Stellungnahme des Kantonsspitals Graubünden zur Spitalstrategie des Kantons St. Gallen hervor. Zurzeit erhalte man zahlreiche Anfragen von Eltern aus dem Sarganserland, die im Frühjahr ein Kind erwarten, sowie von Patientinnen und Patienten. Diese erkundigten sich nach den Möglichkeiten, ihr Kind statt in Walenstadt in Chur zur Welt zu bringen, heisst es.

Das Kantonsspital Graubünden sei in der Lage, auch kurzfristig zu reagieren und die zusätzlichen Geburten aufzufangen - "wenn gewünscht auch mit Unterstützung der Geburtshelferinnen des Spitals Walenstadt". Die neue Spitalstrategie "4plus5" des Kantons St. Gallens sieht vor, die fünf Landspitäler in Walenstadt, Wattwil, Altstätten, Rorschach und Flawil zu schliessen und dort nur noch Gesundheits- und Notfallzentren mit wenigen Betten zu führen. Davon sei auch das Kantonsspital Graubünden betroffen, heisst es aus Chur.