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14.01.20 | Region

St.Gallen, Graubünden und Glarus prüfen gemeinsame Spitalplanung

Symbolfoto (Foto: SDA-Keystone)

Die Gesundheitsdirektorin und -direktoren der Kantone St.Gallen, Graubünden und Glarus möchten die Zusammenarbeit im Bereich der stationären Gesundheits-versorgung stärken. Zu diesem Zweck werden sie den jeweiligen Regierungen eine entsprechende Absichtserklärung unterbreiten, wie sie heute in einer Medienmitteilung bekannt geben. 

Ziel der Absichtserklärung sei die Prüfung der Zusammenarbeit in allen Bereichen des stationären Gesundheitswesens. Dazu gehören die Bereiche Akutsomatik, Psychiatrie und Rehabilitation. Im Mittelpunkt stehe eine qualitativ hochstehende und bedarfsgerechte Versorgung für die Bevölkerung über die Kantonsgrenzen hinweg. Dies haben die St.Galler Gesundheitsdirektorin Heidi Hanselmann, der Glarner Gesundheitsdirektor Rolf Widmer und der Graubündner Gesundheitsdirektor Peter Peyer an einem Treffen in St.Gallen gestern entschieden. Die Prüfung soll aufzeigen, wie sich eine stärkere Zusammenarbeit auf die Patientenströme auswirken würde. Ebenso soll aufgezeigt werden, wie die Tarife und Spitallisten ausgestaltet werden müssten.

"Für alle drei Gesundheitsdirektoren gilt der Grundsatz, dass durch eine stärkere Zusammenarbeit keine Mengenausweitung erfolgen darf", heisst es in der Mitteilung. Sie werden nun eine entsprechende Absichtserklärung ausarbeiten und den jeweiligen Regierungen bis Mitte Februar zur Verabschiedung unterbreiten.