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14.01.20 | Schweiz

157 Menschen spendeten Organe

Symbolfoto Swisstransplant

Die Schweizerische Nationale Stiftung für Organspende und Transplantation Swisstransplant verzeichnet für das vergangene Jahr 157 Organspenderinnen und -spender. Ende 2019 warteten 1'415 Personen auf ein lebensrettendes Organ. Gut ein Jahr nach Lancierung des Nationalen Organspenderegisters haben sich rund 80'000 Personen eingetragen. Die Organspende-Initiative und der indirekte Gegenvorschlag des Bundesrats rückten das Thema Organspende politisch in den Fokus. Zudem wird die Schweiz 2020 mit PD Dr. med. Franz Immer, Direktor Swisstransplant, erstmals das Präsidium des Europäischen Komitees für Organtransplantation des Europarates übernehmen.

Im vergangenen Jahr konnten von 157 verstorbenen Personen Organe transplantiert werden. Damit ist die Zahl der verstorbenen Spenderinnen und Spender praktisch gleich wie im Vorjahr (158 Spender). Von den 157 Spenderinnen und Spendern verstarben 100 an einem Hirntod (Donation after Brain Death, DBD), was einem Rückgang von 21 % gegenüber 2018 entspricht. Weitere 57 erlagen einem Hirntod nach Herz-Kreislauf-Stillstand (Donation after Cardiocirculatory Death, DCD). 2018 waren dies 32 Spenderinnen und Spender. Insgesamt verzeichnete die Schweiz im vergangenen Jahr 18.4 verstorbene Organspenderinnen und -spender pro Million Einwohner. Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern bleibt dieser Wert weiterhin tief. 582 Personen konnten 2019 transplantiert werden und dadurch ihre Lebensqualität verbessern. Davon entfallen 110 Transplantationen auf Lebendspender.