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15.01.20 | Region

Veruntreuungsvorwürfe gegen Steueramt-Leiter erhärtet

Das Rathaus der Gemeinde Wartau im Kanton St. Gallen (Foto: ZVG)

Die Rheintaler Gemeinde Wartau sucht nach Veruntreuungsvorwürfen einen neuen Leiter für das Steueramt. Die Stelle wird in den nächsten Tagen ausgeschrieben, heisst es in einer Mitteilung.

Der bisherige Amtsinhaber ist freigestellt. Gegen ihn läuft ein Strafverfahren. Er soll Gelder veruntreut haben.

Bei ersten Abklärungen durch das Kantonale Steueramt und das Gemeindesteueramt hätten sich die Vorwürfe erhärtet. Erste Erkenntnisse seien der Staatsanwaltschaft für die Strafuntersuchung  übergeben worden.

Der bisherige Leiter des Steueramts wird verdächtigt, sich auf Kosten der Gemeinde bereichert zu haben.  

Gegen den 37-Jährigen läuft eine Strafuntersuchung wegen ungetreuer Amtsführung. Er war am vergangenen Freitag an seinem Wohnort vorübergehend festgenommen worden. Die Polizei durchsuchte sein Haus.

Gemeindepräsident Beat Tinner zeigte sich überrascht. Er hoffe, dass die Vorwürfe möglichst rasch und lückenlos geklärt werden. Bei dem  Verdacht gehe es um etwas mehr als 100'000 Franken, sagte Tinner.

In welchem Zeitraum die Gelder abgezweigt wurden, wird durch die Staatsanwaltschaft weiter ermittelt. Die Gemeinde Wartau sei für Schäden, die durch die mutmasslichen Delikte entstanden sind, versichert, heisst es.

Für den freigestellten Steueramts-Leiter gelte die Unschuldsvermutung.